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plattenbauten - zurück
.. snow patrol - eyes open - universal - vö. 28.04.05
fangen wir gleich mir der zusammenfassung an, für mich das schönste album bis jetzt dieses jahr. und das trotzdem ich es am bisher wohl härtesten uni-tag bis heute zum ersten mal gehört habe. ja schön. ach ja. seufz.<
also ich versuche mich jetzt ein wenig zusammen zu reißen um das hier wenigsten einen tick professionell erscheinen zu lassen. also die ganze cd beginnt mit der ersten single „you’re all i have“ sehr catchy würde man in england sagen. ich würde sagen guter opener und gute single. der song ist allerdings kritisch betrachtet nicht der beste auf dem album. obwohl ich es gar nicht wage einen favoriten zu haben. eine platte voller lieblingssongs und potentiellen an-die-wand-schreib-sätze. so wie „for once i wanna bet the car crash not always just the traffic jam“ (in „headlight on dark roads“) aber für solche sprüche oder großen lebensweisheiten war das quintett um gary lightbody noch nie verlegen. schon im letzten album „final straw“ gab es so was. ich erinnere mich vor allem and „when it looks like it works and it feels like it works than it works“. wenn wir schon mal beim letzten album sind. wer das mochte wird auch das mögen. „final straw“ ist allerdings roher als „eyes open“. das neue album ist dichter, komplizierter und einfach ein bisschen mehr. nicht unbedingt besser anders und genau deshalb großartig. die songs von snow patrol hören sich immer an als wolle gary einem eine geschichte erzählen. manchmal traurig manchmal fröhlich manchmal hoffnungsvoll. und meistens direkt. das heißt er spricht einen an geht ins ohr und unterhält sich mit einem. manchmal möchte man ihm widersprechen, manchmal einfach nur zu hören und manchmal möchte man ihm selber geschichten erzählen. auch dazu gibt es raum also nicht wirklich aber genug luft in den songs gibt es trotzdem. eine gute mischung aus schönen texten und tollen melodien, die einem noch lange im ohr bleiben.
und ach ja. seufz das hätte ich beinahe vergessen da ist diese stelle. diese eine stelle. in dem wunderschönen und eigentlich skurrilem duett zwischen martha wainwright und gary lightbody. die eine stelle bei 1:30 wenn der song aufbricht und die instrumentierung so voll wird. ich muss d immer aufhorchen und alles liegenlassen wenn das kommt. freue mich immer wie auf den weihnachtsmann wenn ich den song höre. hört da einfach mal rein aber nicht vorspulen sondern die 1 minute 30 sekunden gespannt vor dem cd spieler sitzen.
ein album das sich nach dem ersten hören anhört als kenne man es bereits seit jahren und als gehöre es schon zum leben dazu. zumindest für mich.
esther