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.. the domus - fractures - kausual recordings - vö. 25.04.06

importware heißt leider nicht importware, weil sie wichtig ist, sondern weil sie importiert werden muss. was soviel heißt, dass sie bei uns nicht wichtig genug ist, um sie einfach für vernünftige preise im laden an der ecke oder im online musik-fachgeschäft deiner wahl zu erstehen. gott sei dank gibt es aber das internet und so freu ich mich seit wochen wie ein keks über the domus. zuerst war dieses video, was im internet rum geistert. lustig, süß, interessant genug, um hängen zu bleiben und sich zu wundern, warum man die noch nicht kennt und um dann auf die suche zu gehen, wie man sie besser kennenlernen kann. kommen doch aus schweden, sollte man doch schon mal gehört haben können. aber nee, stefan juhlin, erik axelsson, gustaf wistrand und johan carlsson, so heißen nämlich die herren, haben zwar ihr debüt-album „fractures“ schon eine weile veröffentlicht, aber nur in schweden und in japan. bei dem importgedanken waren wir aber schon.

viel wichtiger ist, was sie eigentlich für musik machen. elektronischer singer/songwriter-pop, um mal so zu tun, wie das alle großen schreiber tun. einfach ein neues genre kreieren, das spart zeit, um zu erklären, wie die da eigentlich wirklich klingen. stefan juhlin, liebt und verehrt große männer wie jeff buckley und mag es sehr, einfach nur gitarre zu spielen und dazu zu singen. das sind aber nicht the domus. die klingen gar nicht so. die verwandten der musik sind ganz klar und spürbar. auf genesis können sich alle vier einigen. hin und wieder fallen aber auch namen wie postal service und phoenix. genau da ist das zu finden, wie sie klingen. swing-pop, um noch eine truhe aufzumachen. ein wenig treibend nicht rasend, zum mitwippen und mitpfeifen. nix mit herumspringen, aber hin und wieder darf man ja auch träumen. ich habe mich an einen strand geträumt mit füßen im wasser und einer knallroten sonne. entspannung pur, ein seichtes gleichmäßiges rauschen im hintergrund und ein paar möwen am himmel. genau das und viel mehr.

the domus sind wichtig genug, um mich in der globalisierten welt zu fragen, warum man auf so schöne musik in deutschland immer noch auf den teuren import aus japan zurückgreifen muss. sei es drum.

josef