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.. dogs – turn against this land – island - vö. 09.08.05

who let the dogs out?

ja wer weiß das schon, aber ich habe trotz großer hundephobie und angst darauf gewartet, dass es jemand tut. 2004 haben sie razorlight vertreten bei einem konzert wo ich war, haben mich überzeugt, bewegt und seit dem warte ich das die dogs endlich auch den weg nach deutschland finde. habe mit angesehen wie sie eine single nach der anderen in groß britanien veröffentlicht haben und ein schönes schwarz-weiß video nach dem anderen über die musikfernsehsender (ja, so was gibt es wirklich dort) geschickt haben.und nun ist es aber so weit langsam wird’s. noch kennt sie kaum jemand und auf tour kommen sie wahrscheinlich auch erst im laufe des jahres aber man kann sie schon hier und da leise bellen hören. und das völlig zu recht.

schrammeligen britrock vom feinsten präsentieren johnny dogs und seine mannen auf „turn against this land“. ganz im stile von razorlight aber doch nicht gleich. manchmal kann man gar nicht glauben, dass das ihr erstes album ist. sehr gelungen und sehr reif klingt das. nicht nur vom songwriting her sondern von der ganzen mache.

„london bridge“ war die erste single die sie in england herausbrachten und ist sehr sinnbildich für ihren sound. sehr tanzbar, rockig, laut und nie langweilig. schöne beispiele sind dafür „selfish ways“ und „end of an era“, die sind ähnlich wie die londoner brücke. noch ein wenig lauter und rockiger ist „red“ und „its not right“

der einzige song der dieses schema bricht ist augrechnet der titeltrack des albums „turn against this land“ dort merkt man das sie auch die ruhigen riffs draufhaben. der song ist an letzter stelle des albums und bildet damit fast so was wie eine versöhnung mit den beinen. würde man nämlich das ganze album auflegen könnte (und müsste) man durchtanzen und zu dem song dann erschöpft zu boden sinken und sich ausruhen können. und vielleicht ein wenig blöd aussehen wie immer wenn man völlig am ende ist nach dem tanzen.

aber von anfang an. das album beginnt sehr ruhig mit „london bridge“. wenn ich ruhig meine das meine ich natürlich nur den teil des liedes den man intro nennt. denn sonst ist das lied nicht wirklich ruhig. ist ein sehr schöner soundtrack für geschundene herzen und anstrengende beziehungen. wenn der gegenüber weder ja noch nein sagt und man nicht weiß was man denken oder tun soll, man nur weiß das man so nicht weiter machen kann.

auch in den meisten anderen texten geht es um turbulente liebschaften und hass-liebe-beziehungen von denen man aber nicht lassen kann. eine aufarbeitung des ganzen ärgers. ein von der seele schreien. und hoffen das es die musik wegbringt.

zu bemerken in diesem sinne sind die schönen texte die es einfach manchmal auf den punkt bringen.

“i liked you better when you liked me aswell“
“i never thought that it would hurt this much”
“oh lover you know i cant afford your game oh lover no i cant afford your game”

von der sorte gibt es noch so einiges. manches trifft genau den nerv und man fängt an mit zu leiden. nicht aus mitleid sondern weil man sich erinnert an gewissen tage an denen man sich genauso gefühlt hat und sich gewünscht hat das schreien und weinen gegen das was man fühlt hilft.

esther